Osterputz in Kerzell

Update 20.03.2017

Liebe Vereinsvertreter/innen,
der Termin für unseren Osterputz, der 1. April, rückt näher. Mittlerweile ist die Organisation etwas weiter vorangeschritten. Wir treffen uns an diesem Tag um 9.30 Uhr an der Gaststätte Waidmannsheil, um in die zugewiesenen Gebiete auszuschwärmen. Um 12.30 Uhr treffen wir uns dann alle am „neuen“ Feuerwehrhaus, um gemeinsam zu Mittag zu essen und zu trinken. Die Feuerwehr war so freundlich, ihre Räumlichkeiten bereit zu stellen. Die kfd kümmert sich um Salate und die Bewirtung. Bei der Gaststätte Diegelmann habe ich Klopse bestellt. Um die genaue Anzahl zu ordern, benötige ich eine Rückmeldung seitens der Vereine, wie viele Personen sich am Osterputz beteiligen. Gut wäre, wenn pro Verein, pro Gruppe, ein Fahrzeug mit Anhänger zur Verfügung stünde, um den Unrat nach Eichenzell an die dort bereit gestellten Container zu fahren. Dies sollte vor dem Mittagessen passieren. Sollte einem Verein/einer Gruppe kein Fahrzeug zur Verfügung stehen, dann bitte ich ebenfalls um Rückmeldung. Das Mitbringen von Arbeitshandschuhen ist angebracht.
Ich hoffe sehr, dass wir an diesem Tag viele „Osterputzer/innen“ zusammenbekommen. Je mehr „Osterputzer“ wir sind, desto mehr macht es Spaß und je weiter kommen wir. Ich hoffe auch auf sehr auf viele junge Aktive.
Bei Rückfragen könnt ihr euch jederzeit an mich wenden.
(0171) 6718212 oder (06659) 4609. Oder steffen.reith@gmx.net

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BI Zu(g)kunftKerzell will zweigleisig vorgehen -Sofortiger Lärmschutz wird in Angriff genommen

BI Zu(g)kunftKerzell will zweigleisig vorgehen

Sofortiger Lärmschutz wird in Angriff genommen

Die Bürgerinitiative Zu(g)kunftKerzell hat während ihrer jüngsten Mitgliederversammlung im Bürgerhaus ihr weiteres Vorgehen festgelegt. Der Eichenzeller Ortsteil ist bereits heute massivem Lärm an der bestehenden Bahnstrecke Fulda-Frankfurt ausgesetzt. Bis zum Jahr 2030 soll die Strecke ausgebaut werden, um Engpässe zu beseitigen. Deshalb hat die Kerzeller BI nun ein zweigleisiges Vorgehen beschlossen. Einerseits will sie sich für zeitnahen Lärmschutz an der bestehenden Strecke einsetzen, andererseits konstruktiv mitarbeiten, um eine optimale Linienführung beim Streckenausbau zu erarbeiten. Die Mitglieder der BI segneten diesen Fahrplan des BI-Vorstandes einstimmig ab.

„Wir möchten unabhängig vom Ausbau schon jetzt Lärmschutz an der bestehenden Strecke“, sagt Hermann Reith, erster Vorsitzender der BI.  Bislang habe es ja stets seitens der Bahn gehießen, dass nur dort Schallschutz installiert werde, wo durch bauliche Maßnahmen Veränderungen vorgenommen würden. Die Kerzeller BI sieht nun erste Anzeichen, dass sich die Haltung der Bahn in diesem Punkt verändert hat. „Bei informellen Gesprächen am Rande des Dialogforums sind wir von führenden Bahn-Vertretern ermutigt worden, das Thema Lärmschutz schon jetzt anzugehen. Bis  zur Inbetriebnahme der neuen Strecke würde es ja wohl noch 15 Jahre dauern“, berichtet Hermann Reith. Auch aus dem hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr seien Hinweise gekommen, dass sich die Ausgangslage geändert habe, berichtet Reith. Eichenzells Bürgermeister Dieter Kolb habe der BI jedenfalls seine Unterstützung im Kampf um zeitnahen Lärmschutz zugesagt.  Die BI Kerzell baut auch auf das Lärmschutz-Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion, in dem die „Modellregion Fulda“ verankert ist. Im Kreis Fulda sollen laut diesem Papier unterschiedliche Methoden getestet werden, um Menschen vor Bahnlärm zu schützen.

Deutlich weiter in der Zukunft liegt der Ausbau der Strecke Fulda-Frankfurt. Die Mitglieder von Zu(g)kunftKerzell betrachten die Varianten I bis IV sowie VI und VII als Vorzugsvarianten. Allen gemeinsam ist, dass sie deutlich südlich von Fulda auf die Schnellfahrstrecke Fulda – Würzburg eingefädelt werden. Hermann Reith: „Diese Strecke wird seit Jahren nur zu maximal 40 Prozent  ausgelastet und bietet damit das Potenzial, den überregionalen Zugverkehr aus den Ortschaften herauszuhalten. Bei Realisierung würde eine Gleichverteilung der Zugzahlen auf der Bestandsstrecke und der Schnellfahrstrecke Fulda-Würzburg erreicht.“

Kategorisch abgelehnt wird von den BI-Mitgliedern die Variante V in allen drei Untervarianten. Hermann Reith: „Sie durchfahren die Ortslage Kerzell auf der gesamten Länge von  600 Metern beziehungsweise kesseln den Nüchters- und den Sulzhof ein.“ Verbunden mit dem Bau wären Abriss und Neubau von sechs Brücken sowie die Verlegung von zwei überörtlichen Straßen. Ein mögliches Neubaugebiet wäre Makulatur. Reith: „Am bedeutsamsten wäre allerdings, dass sich die Zahl der täglich passierenden Züge von den heute 360 auf über 500 erhöhen würde. Das  wäre für die Bürger von Kerzell nicht mehr zum Aushalten – selbst bei der Installierung von Schallschutz.“

Neue zweite Vorsitzende der BI sind Stefan Wenisch als Vertreter der Siedlung „Am Steinberg“ sowie Ortsvorsteher Steffen Reith. Als Beisitzer rückt der stellvertretende Ortsvorsteher Christoph Jestädt nach.

Hermann Reith abschließend: „Wir werden weiter konstruktiv an Lösungen arbeiten und mitwirken.“

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Versammlung am 6. März der BI Zu(g)kunft Kerzell

Montag, 06. März 2017.

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Bürgerhaus Kerzell, Vereinsraum

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Neue Informationen seit dem letzten Treffen am 26. Januar 2017
  3. Zweigleisiges Vorgehen bezüglich a) Lärmminderungsmaßnahmen und b) Auswahl der Varianten
  4. Weitere Vorgehensweise zur Realisierung von zeitnahem Lärmschutz an den vorhandenen Bestandsstrecken
  5. Vorzugsvarianten
  6. Ablehnungsvariante
  7. Abstimmungen über die TOP 3 – 6
  8. Fragen und Sonstiges

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